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-Info- |
| 07.11.2006 | Zwischenstand von Peter Käsbauer aus Südkorea |
| „Wir machten gleich einen Berglauf nach der Landung, um uns die Füße zu vertreten, war hart, aber eine herrliche Aussicht!“, dies wardie erste Meldung von Peter Käsbauer aus Südkorea. Er hatte leider seinen Fotoapparat vergessen und hat nun vor, den Berg noch einmal hoch zu laufen. Inzwischen sind auch die Mannschaftswettbewerbe beendet und er schlägt sich sehr gut. Deutschland belegte am Sonntag Platz 11, zweitbeste europäische Nation nach den Engländern, die 10. wurden. Im Gruppenfinale gegen Indien setzte es mit 2:3 eine knappe und unglückliche Niederlage. Peter gewann allerdings seine beiden Spiele, „er habe sein Bestes gegeben“. Es reichte leider nicht ganz, dann wäre man unter den besten 8 gewesen und somit in die Phalanx der Asiaten eingebrochen. In allen Mannschaftsspielen spielte Peter Doppel und Mixed, die führenden Nationen Korea (Weltmeister), China, Indonesien und Malaysia haben so viele Spieler mit hohem Niveau, dass diese pro Begegnung nur ein Spiel machten und so sich die Kräfte auch noch für den Individualwettbewerb einteilen können. Peter gewann auch alle seine Mixedspiele mit seiner Partnerin Julia Schmidt, es war meist das erfolgreiche Auftaktspiel der Deutschen. Im Herrendoppel verlor er nur eines, knapp mit 19:21 und 19:21, gegen Chinese Taipeh, die letztenendes auch England um Platz 9 schlugen. Seit Montag laufen die Individualwettbewerbe und Peter Käsbauer hatte großes Auslosungspech. Im Mixed musste er gleich in der zweiten Runde gegen die koreanischen Mannschaftsweltmeister ran. Er machte mit seiner Partnerin vor großer Kulisse allerdings ein Riesenspiel, verloren 18:21 und 15:21. „Die beiden haben das Zeug für die letzten 16, wenn nicht sogar das Viertelfinale“, so Bundesjugendtrainer Holger Hasse aus Korea. Im Herrendoppel stand er ebenso auf verlorenem Posten. Wieder gleich in der zweiten Runde hatte er es mit seinem Partner Sebastian Rduch aus Hamburg mit den topgesetzten und haushohen Favoriten aus dem Gastgeberland zu tun. „Die Auslosung ist wirklich ein Hammer und auch etwas enttäuschend. Es zählt hier zwar nicht das Ergebnis, aber bei einer WM will man schon auch Spiele gewinnen,“ so Peter. Nichtsdestotrotz kann er mit seinem Abschneiden mehr als zufrieden sein, in der Mannschaft war er schließlich der absolute Punktegarant. „Die restlichen Tage werden wir hier noch sehr intensiv trainieren“, so sein Ausblick auf die letzten Tage. Denn schon jetzt beginnt die Vorbereitung auf die Europameisterschaft 2007, die im April in Saarbrücken in Deutschland stattfinden wird. Somit wird er aber auch zu den Bundesligaheimspielen des PTSV Rosenheim am 18. und 19. November in der Luitpoldhalle topfit in seine Spiele gehen können. | |